Das Weingut

Drei Generationen, ein Hang.

1961 hat Josef Lenz am Leithaberg die ersten Reben gesetzt. Heute führen seine Enkel Lena und Mati das Weingut, mit derselben Sturheit und ein paar neuen Ideen.

Die Geschwister Lenz verkosten im Gewölbekeller in Purbach
Hände kleben ein Kalkstern-Etikett auf eine Flasche
Hände halten eine reife Traube Blaufränkisch
Lena und Mati Lenz zwischen den Rebzeilen am Leithaberg, im Hintergrund der Neusiedler See

Lena & Mati

Wir haben nicht geerbt, wir haben übernommen.

Lena hat in Klosterneuburg Önologie studiert und zwei Jahre im Burgund gearbeitet. Mati kam aus Wien zurück, eigentlich nur für eine Lese.

Seit 2019 machen wir den Wein gemeinsam: Lena im Keller, Mati im Weingarten. Gestritten wird über den Lesezeitpunkt. Einig sind wir uns, dass guter Wein Zeit braucht und keinen Lärm.

Blick vom Leithagebirge über die Weingärten auf den Neusiedler See

Leithaberg & Neusiedler See

Zwischen Kalk und Schilf

Unsere zwölf Hektar liegen an der Südseite des Leithagebirges. Oben Muschelkalk und Glimmerschiefer, unten zum See hin Sand und Schotter.

Der See ist unsere Klimaanlage: Er hält die Nächte im Sommer kühl und schenkt uns im Herbst den Nebel, aus dem die Beerenauslese wird.

Der See macht den Wein weich, der Kalk macht ihn wach.

Lena Lenz

Handlese Zu den Weinen Spontan vergoren Großes Holz Viel Geduld

Im Keller

So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Wir vergären spontan, mit den Hefen aus dem Weingarten. Die Weißen reifen im Stahl und im großen Holz, die Roten zwei Jahre im 1.500-Liter-Fass aus österreichischer Eiche.

Wir schönen nicht und filtern so wenig wie möglich. Dafür riecht der Keller im Frühling nach Brot und im Herbst nach Most.

Eichenfässer und Amphoren im Keller

Die Familie

Wer hinter Kalkstern steht

  • Lena Lenz

    Önologin, Burgund-Fan, entscheidet, wann ein Wein fertig ist.

    Lena Lenz

    Keller & Verkostungen

  • Mati Lenz

    Kennt jeden Rebstock beim Namen und packt deine Bestellung selbst.

    Mati Lenz

    Weingarten & Versand

  • Josef Lenz

    Hat die ersten Reben gesetzt. Kommt jeden Tag vorbei und weiß es besser.

    Josef Lenz

    Gründer, seit 1961

Unsere Geschichte

Von 1961 bis heute

  1. Die ersten Reben

    1961 pflanzt Josef Lenz auf dem Hochrain zwei Hektar Blaufränkisch. Den Wein verkauft er im Doppler an die Wirte in Purbach.

    Josef Lenz pflanzt 1961 die ersten Reben am Hochrain
  2. Die erste Flasche

    1994 füllt die zweite Generation zum ersten Mal in 0,75-Liter-Flaschen ab und bringt den Namen Kalkstern aufs Etikett.

    Die zweite Generation etikettiert 1994 die ersten Flaschen
  3. Lena und Mati übernehmen

    2019: Umstellung auf Spontangärung und großes Holz, die erste Beerenauslese seit dreißig Jahren und ein eigener Onlineshop.

    Handlese mit Lesekisten zwischen den Rebzeilen

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Wie schnell kommt mein Wein?

Was bis 14 Uhr bestellt ist, verlässt am selben Tag den Hof. In Österreich ist es meist in 1 bis 3 Werktagen bei dir.

Kann ich Wein auch abholen?

Ja, gern. Wähle an der Kasse Abholung, dann packen wir deine Bestellung und du holst sie zu unseren Öffnungszeiten in Purbach ab.

Gibt es Verkostungen für Gruppen?

Ja, ab sechs Personen auch außerhalb der Öffnungszeiten. Schreib uns kurz, wann ihr kommen wollt.

Arbeitet ihr biologisch?

Wir arbeiten ohne Herbizide und Insektizide, begrünen jede zweite Zeile und lesen von Hand. Eine Zertifizierung haben wir (noch) nicht beantragt.